Da surfe ich gerade auf einigen Gemeindehomepages herum und sehe zu meinem erstaunen, dass das ICF Bern einer meiner Ideen geklaut hat: Pimp my life. Wow, dass muss schon etwas heißen, wenn ein ICF deine Ideen klaut. Welch’ eine Ehre!
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Ich kann nun endlich mal wieder mal was bloggen. Ich war am Wochenende in Belgien – hatte viel Spaß – und bin total fertig. Die letzten Nächte habe ich ziemlich kurz/schlecht geschlafen und werde mich direkt nach diesem Post auf die Couch pflanzen und mich einer TV-Gehirnwäsche unterziehen.
Meine Frau ist diese Woche weg, also muss ich mich alleine mit meinem WG-Nachbarn Calvin (unser graues Zwergkaninchen) die Zeit tot schlagen.
In zwei Monaten starten wir offiziell unser Emerging Church Projekt NewLife – also gibts noch viel zu planen, kreative Leute zusammenzutrommeln, Meetings halten und noch mehr zu beten. Diese Woche habe ich ziemlich gut Zeit dafür.
Mein langerwartetes Buch The Hidden Power of Electronic Culture von Shane Hipps ist angekommen, ein Buch über den Einfluss von Medien und über Emerging Churches. Und natürlich die Theorien von Marshall McLuhan. Auf dem Buch steht, dass der Autor Hipps ein Pastor in Phoenix, Arizona ist. Cool, dort wurde ich geboren.
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Du betrittst den Gottesdienstsaal. Etwas ist anders. Es ist dunkler, hat eine andere Atmosphäre. Im Hintergrund hörst du ein bekanntes Lied… du spürst den Bass. Du riechst im raum einen süßlichen Geruch. Komisch, obwohl du ein paar Minuten später dran bist, hat der Gottesdienst anscheinend noch nicht angefangen. Glück gehabt.
Am Eingang wirst du von zwei Leuten begrüßt. "Komm 'rein, der Gottesdienst hat
angefangen!". Du antwortest: "Aber die Band spielt
noch nicht." Aber du siehst, dass schon eine Menge Leute da sind und sich in verschiedenen Ecken des Raums versammelt haben. Du bekommst einen Zettel in die Hand gedrückt: "Willkommen im NewLife-Gottesdienst. Wir gestalten heute den Gottesdienst etwas anders. Nimm dir ein bißchen Zeit, die verschiedenen Gebetsstationen abzulaufen. Etwas später werden wir gemeinsam miteinander singen und eine Predigt hören."Diese Gebetsstationen befinden sich in allen vier Ecken des Raums und geben den Gottesdienstsaal einen gemütlichen Charakter. Es befinden sich hier viele Kerzen. Du nimmst dir 15 Minuten Zeit, die Gebetsstationen zu besuchen.
Bei der ersten Station ist ein großes Buch aufgestellt, mit leeren Seiten. In der Anleitung liest du, dass du hier Gott deinen Dank bringen kannst – indem du ihm ein paar Sätze schreibst. Interessiert liest du die Einträge der anderen Teilnehmer und schreibst dann ein paar Worte zu dem, worüber du Gott heute dankst.
Bei der zweiten Station befinden sich einige Stühle, die vor einem schwarz-weiß Fernseher aufgestellt sind, der Ausschnitte des Jesus-Films zeigt. Über dem Fernseher liest du: "Er hat sein Leben für dich gegeben". Das macht dich nachdenklich. Du sprichst still ein kurzes Gebet.
Die hörst, dass die Musik anfängt. Ihr singt einige Lieder – es sind auch ein paar neue Lieder dabei. Die Musik ist fetzig und macht Spaß. Während den Liedern spricht ihr einige alte Gebete von der Leinwand. Danach die Predigt, die zwar etwas kürzer, aber intensiver ist als sonst. Da ist nicht viel rumgerede, sondern sind sehr praktische und eindrückliche Gedanken dabei. Zwischen der Predigt kommt ein junges Mädchen auf die Bühne und liest ein Gedicht vor, dass sie zu dem Thema geschrieben hat.
Nach der Predigt singt ihr noch drei Lieder. Danach wird dann noch Zeit gegeben, entweder die restlichen Gebetsstationen zu besuchen oder im Foyer einen Kaffee zu trinken.
Du fährst Abends wieder nach Hause mit dem Gefühl, Gott auf einer ganz anderen Weise begegnet zu haben als sonst. Irgendwie tiefer. Du freust dich schon auf nächstes Mal.
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Jep, bis zur vollen Akzeptanz der Ideen der Emerging Church wird’s noch ein bißchen dauern. Dank der christlichen Bildzeitung Idea Spektrum:
Wurde von evangelischen Nachrichtenmagazin idea angefragt, ob ich was für die Jugendseite x-report schreiben würde und dachte, dass ich die Gelegenheit nutzen könne um ein Paar Gedanken über die Postmoderne und Emerging Church kund zu tun. Es sollen ja auch mal gute Nachrichten in idea kommen. Heute bekam ich dann die Antwort, dass Emerging Church nichts für Jugendliche sei und der Artikel abgelehnt worden ist. Zuerst war ich sprachlos. Dann dankte ich Gott und bat um Vergebung.
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Ich freue mich heute Abend auf das Spiel Deutschland gegen die USA. Obwohl die Deutschen 4:1 von den Italienern eine gute altmodische Abreibung erhalten haben, erwarte ich heute Abend nicht das gleiche. Es spielt ja nur die B-Mannschaft meiner Landsmänner – wäre trotzdem witzig, wenn sie die German boys versohlen würden. Vielleicht würden sie dann merken dass Fußball nur ein Spiel ist und nicht die Politik Deutschlands.
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Es ist wieder einmal schön, etwas von meinem alten Schulleiter Doyle Klaassen zu lesen. Dieser alte Kanadier beeindruckte mich nicht unbedingt mit seiner Theologie, sondern mit seiner Warmherzigkeit. Er war für viele von uns – die nicht wenige Kilometer von zuhause weg waren – der einzige Opa, den wir hatten. Wenn er etwas sagte, dann hat das auch wirklich gesessen. Er erzählte viele kleine nette Geschichten über sein Leben mit Gott und nimmt deshalb in meiner Liste einen guten Platz bei den Patriarchen Abraham, Isaak, Jakob und Josef ein, weil ich auf ihn hoch schaue. Habe ich in Idea gelesen:
Hauptredner bei den Missions- und Gemeindetagen war der Leiter der Bibelschule Brake, Doyle Klaassen (Lemgo). Er kritisierte einen „kumpelhaften“ Umgang mancher Christen mit Gott. Der Theologe: „Ist uns der Sinn für Gottes Erhabenheit und Heiligkeit abhanden gekommen?“ Besorgt äußerte er sich auch zur evangelikalen Bewegung. Sie vertrete zwar „gute, lehrmäßige Positionen“, in ihr gehe es aber oft hart und kalt zu: „Wir sitzen in unseren Gottesdiensten, regen uns über die Kleidung anderer auf, grüßen kühl, bemängeln die wieder einmal zu niveaulose Predigt und kehren grimmig in die eigenen vier Wände zurück.“ Neben Rechtgläubigkeit sei unter Evangelikalen häufig auch Stolz, Rechthaberei und Machtstreben zu finden. Deshalb geschehe „wenig an Erweckung und Bekehrung“. Um aus der „Gegenwart des heiligen Gottes“ heraus missionieren zu können, sei eine „Haltung permanenter Bußfertigkeit“ erforderlich.
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„Die Weltgeschichte zeigt, dass sich die wahre Größe einer Zivilisation sich daran gemessen hat, wie sie mit den Schutzlosen und Hilfsbedürftigen ihrer Gesellschaft umgegangen ist.“
- Gouvaneur Mike Rounds, nachdem der amerikanische Bundesstaat South Dakota jetzt Abtreibungen verboten hat. Hat Tip: CNN.
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… ist wieder „online“. Hoffentlich geht’s weiter.
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Ohne Worte.
Der Angeklagte sagte, «der Moment des ersten Stiches ist mir trotzdem unendlich schwer gefallen». Vor dem tödlichen Stich in den Hals habe er Gott um Vergebung für sich und sein Opfer gebeten, sagte Meiwes. Er sei davon ausgegangen, dass Bernd B. bereits verblutet war, als er ihm in den Hals stach. link
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Endlich ist es kein Geheimnis mehr… endlich darf ich’s ankündigen: das neue (bzw. neu gestylte) deutsche eZine Bunch of Nerds, mit meinem Artikel über authentisches Gebet: Echt beten – Bekenntnisse eines braven Beters.
Das ist der Moment auf den ihr alle lange, viel zu lange warten musstet:
Euer aller Lieblings-Onlinemagazine ist wieder da! Neues Konzept, neue Leute, neue Ideen. Man könnte es als einen Rundumschlag bezeichnen. In den nächsten Wochen werden noch weitere Funktionen online gehen, die uns allen mehr Komfort sichern. Fühlt euch wohl und erfreut euch an der Kommentarfunktion, ja, ihr dürft jetzt tatsächlich kommentieren!


