Google News hat ein cooles neues Feature herausgebracht. Man kann jetzt die uralten Zeitungsarchive durchforsten, bis zu hundert Jahren zurück. Echt spitze. Da ich mich sehr für die Geschichte des 2. Weltkriegs interessiere, gerade in Aschaffenburg während des Dritten Reiches, ist es ein echter Fundus!
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War auf der Suche nach einer Webplatform, auf die ich die neue Seite von NewLife Aschaffenburg aufsetzen könnte. Da gibt’s schon einiges gutes Zeug, WordPress, Typo3 und Joomla. Alle drei kostenlos! Da habe ich mich für Joomla entschieden: intuitiv, einfach zu benutzen, grafische Oberfläche. War eigentlich auch sehr einfach zu installieren. Einfach eine MySql Datenbank anlegen, Joomla-Paket hochladen und viola – man wird durch ein Installationsmenü geführt, der Setup ist ziemlich einfach.
Das, was mir an Joomla am besten gefällt, ist die Einfachheit. Es gibt zich-Plugins, die man installieren kann: Fotogalerien, Blogs, Podcast-Module – einfach die Zip-Datei herunterladen, per Modul-Manager in Joomla hochladen, fertig. Kein Upzippen, kein FTP.
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Einer der größten Entwicklungen der letzten Jahrhunderte ist das Wachstum des Google-Imperiums geworden. Mit ihrem Traum, das gesamte Weltwissen (!) speichern zu wollen, stelle ich mir oft die Frage, ob sie unter Wahnvorstellungen leiden. Sogar der französische Staat macht sich vor Google in die Hosen und überlegt eifrig, wie sie den Google-Boom stoppen können. Mit ihren Extra-Apps wie Google Earth, Google Desktop, Google Calendar, Google Mail, Google Büchersuche verschenken sie Software, die unser Leben etwas einfacher machen sollten. Alle unsere Informationen auf einer Website. Man braucht heute kein PC mehr, kann seine Büroarbeit im Internet-Terminal des Burger Kings erledigen.
Früher hatte man Angst vor Microsoft. Heute könnte es Google sein. Berechtigt?
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Das Godbit-Projekt, eine Kollaboration von echt coolen christlichen Webdesignern und Grafiker, hat einen Artikel über Copyright geschrieben – was man darf, und was man nicht darf. Wie man seine Werke schützen kann… ich weiß zwar nicht, ob das auch 100%ig auf unsere europäischen Gesetzeslage zu übertragen ist, aber trotzdem gut zu lesen. Sie geben am Ende einige Tipps:
- If it’s on the internet, it’s copyrighted.
- If you didn’t originate it, you don’t own the copyright.
- When in doubt, ask for permission.
- Or be certain as to fair use (and cite the original author).
- Or look for works available under a creative commons license.
- Don’t infringe copyrights.
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Das Gesicht der Medienwelt verändert sich drastisch. High-End Technologie wird alltagsgebräuchlich. MP3-Player, DVD-Recorder mit integrierten Festplatten, hochauflösenden HDTV-Ready Fernsehbildschirmen sind keine Dinge der Zukunft, sondern der Realität. Die Firmen kloppen sich um die Kunden, um den Preis so weit herunter wie möglich zu treiben. Neue Standards werden entwickelt, neue Möglichkeiten werden erforscht. Natürlich hat nicht jeder Deutsche all diese Technik im Wohnzimmer – aber sie ist ihm nicht mehr fremd. Wer heutzutage nie von Mp3 gehört hat, hatte damals in den 80ern wahrscheinlich noch einen schwarz-weiß Fernseher.Wie siehts in unseren Gemeinden aus? Ist diese Frage überhaupt notwendig? Ich denke schon. Und zwar sehr wichtig. Wichtige Hinweise gab der katholische Medientheoretiker Marshall McLuhan. Ich möchte kurz auf seine Thesen eingehen und ein paar Rückschlüsse auf die Gemeinde ziehen, die wirklich grundlegende Veränderungen bringen können:
„Medien als menschliche Verlängerungen“
Medien sind keine bloßen Botschaften oder Bilder – sie sind, so McLuhan, eine Verlängerung des Menschen. Sie sind ein Teil seiner Gedanken, seines Wesens. Leonardo DaVincis Charakter und sein Forschungsdrang haben seine Ideen und Skizzen nicht nur geprägt, sie waren der Ausdruck seines Charakters. Demnach sind Medien keine bloßen Werkzeuge, sondern deuten auf die Person(en) und deren Werte hin.
McLuhans Grundannahmen basieren auf einem sehr weit gefassten Medienbegriff. Seiner Definition zu folge beinhaltet fast jeder Gegenstand mediale Eigenschaften: „Denn die „Botschaft“ jedes Mediums oder jeder Technik ist die Veränderung des Maßstabs, Tempos oder Schemas, die es der Situation des Menschen bringt.“ (McLuhan 1964, 18). Demnach ist das Buch ebenso ein Medium wie die Eisenbahn. Wikipedia.
Die Bibel spricht davon, dass jeder Mensch im Bild Gottes geschaffen worden ist. Als Imago Dei. In der Theologie bedeutet dies, dass der Mensch nicht Gott ist – oder Gott Mensch – sondern dass der Mensch ein Ausdruck Gottes Charakters und Wesens sei. Der Mensch ist eine „Verlängerung“ Gottes. Auch durch den Sündenfall ist der Mensch immer noch Imago Dei, mit dem großen Unterschied dass er als Verlängerung Gottes nicht mehr so recht funktioniert. Die Verbindung ist getrennt. McLuhan hat vielleicht nicht ganz Unrecht, oder?
Was hat das alles mit Gemeinde zu tun? Nun, dass ganz normale Dinge wie die Architektur, die Musikauswahl, die Farbe, Helligkeit oder der Geruch des Anbetungsort viel über die Gemeinde selbst aussagt!
Umwelten sind keine passiven Hüllen, sondern eher aktive Vorgänge, die unsichtbar bleiben. McLuhan
Ein Experiment: Wie fühlt man sich in einer Kathedrale? Wie fühlt man sich in einem Cafe? Wie fühlt man sich im Wartezimmer eines Zahnarzts? Interessant, oder? Die „Aufmachung“, das Design oder sogar die Raumtemperatur sagen viel über die Bestimmung, die Werte und die Ziele derjenigen aus, deren Dienstleistungen oder Produkte man erfordert.
„The Medium is the Message“
Ich kommt immer mehr zu der Überzeugung, dass Botschaften von der Art und Weise verändert werden, wie sie präsentiert werden. Der Satz „die gleiche Botschaft, andere Ausdrucksformen“ scheint nicht so zu stimmen, wie es Gemeindemarketingexperten es uns immer gesagt haben. Weil sich die Botschaft immer ein Stückweit mit dem verändert wird, wie sie präsentiert wird. Das neue Buch „The Hidden Power of Electronic Culture: How Media Shapes Faith, the Gospel, and Church“ zeigt dies sehr deutlich auf und ist speziell für dieses Thema absolut empfehlswert.Ein Experiment. Du bist männlich, Mitte 30, bist von zuhause aus eher atheistisch aufgezogen worden, hast einen Realschulabschluss, arbeitest als Anlageberater bei einer bekannten Bank. Mit Kirche hast du wenig zu tun – ein Kollege lädt dich eines Tages mit in diese Gemeinde:

Frage: Mit deiner ganzen Vergangenheit, deiner Erfahrung – was lernst du von Jesus von dieser Atmosphäre?
Frage 2: Andere Situation. Du bist weiblich, 25 Jahre alt, single, ein uneheliches Kind, und lebst von der Stütze. Was lernst du von Jesus von dieser Atmosphäre?
Der Anlageberater und die junge Mutter hören in der Predigt die gleichen Worte – empfinden die dazugehörige Atmosphäre aber total anders. Komisch, oder? Es ist nicht der gleiche Jesus.
Das Medium beeinflusst sehr wohl die Botschaft – weil die Botschaft mehr als nur die gepredigten Worte sind, sondern die Umgebung. The Medium is the Message. Wir wissen, dass Gott nicht auf Äußerlichen schaut – sondern auf das Herz. Aber Kirchendistanzierte sehen nunmal auf Äußerlichkeiten. Können wir ihnen zuliebe wenigstens einmal darüber nachdenken, wie unsere Umgebung wirkt? Ich meine damit mehr als der Gottesdienstraum. Sondern die Art und Weise, wie man spricht. Ob die Musik schlampig ist. Ob die Powerpoints farbig ansprechend abgemischt sind, oder ob der Text hellgrau auf einem weißen Hintergrund abgebildet ist. Wie der Kaffee schmeckt. Aber was können wir in der Gemeinde tun?
Wir brauchen die Fähigkeit, zu sehen
Mehr als nur sehen – sondern richtig zu empfinden. Hier einige Tipps:
- Welche Perspektiven und Farben benutzen die Filme, die in deiner jeweiligen Kultur total angesagt sind?
- Welche Witze finden Leute in der Stadt witzig? Schwarzer Humor? Schadenfreude? Einzeiler? Sprüche?
- Schaue dir eine coole Zeitschrift an, ohne auf den Text zu achten. Wie ist er ausgelegt? Welche Abstände benutzen die Artikel? Wie sehen die Bilder aus? Welche Gefühle möchten die Werbungen hervorbringen?
- Wie versuchen Werbungen uns zu manipulieren? Mit Erfolg, Sex? Wie versuchen sie, in uns Gefühle zu wecken?Ich weiß nicht wer das Wasser entdeckt hat, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass es kein Fisch war. McLuhan
Wir müssen als Leiter die Fähigkeiten haben, mehr zu sehen als andere. Die kleinen Details wahrnehmen. Äußerlichkeiten sind unserer deutschen Kultur wichtig – und sogar unseren Gemeindemitgliedern wichtiger, als wir es denken. Christliche Teestuben der 70er und 80er sind heutzutage eine Beleidigung an die deutsche Kultur. Der brummende OHP ist der Grund, warum sich viele Teenager in unserer Gemeinde für Jesus schämen.
Links:
Is Jesus the next killer app? Ein Artikel darüber, wie große Tech- und Medienfirmen nun ihre Waren und Dienstleistungen extra an Gemeinden anbieten.
Church Marketing Sucks. Eine Seite rund um das Marketing der Gemeinde… genial. Für viele Emergents ist das Wort Marketing ein böses Wort, weil es an Manipulation und an Spiegel- und Rauch Magie erinnert.
Marshall McLuhan: „The Medium is the Message“. Eine christliche Internetseite rund um McLuhans Thesen – und eine abgewogene Kritik.
Kairos Media. Eine christliche Medienfirma, die mit neuen Ideen experimentiert – Video Loops, Videos, Musik, Filmrezensionen aus der christlichen Sicht.
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Google hat nun sein Map-Programm auch für Deutschland: genialer Routenplaner, höhere Auflösung bei den Satellitenbildern, sogar mit Adress- und Firmensuche. Wir hier in der Arbeit benutzen Microsoft Autoroute. Aber spart euch das Geld, geht auf Google Map. Was noch fehlt: mehrere Zwischenstopps beim Routenplaner.
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Mosaic Church in LA überträgt nun die Predigten von Erwin McManus nicht nur als mp3 Podcast, sondern nun auch als Quicktime-Video.
Würdest du dir mehr technische Unterstützung in deiner Gemeinde wünschen, abgesehen von den Kassettenaufnahmen, die deine Gemeinde schon seit Jahrzehnten hat? Findest du, dass seine Gemeinde auch Podcasts und Livestream-Videos anbieten sollte? Oder ist das alles bloß Verschwendung? Sind die Predigten überhaupt so gut und ansprechen, dass sie es Wert wären, übertragen zu werden?
Unsere Gemeinde legt viel Wert auf Grafik, das Internet und Videos. Die Predigten wurden bereits mehrere tausend Mal heruntergeladen. Viele Besucher sind über unserer Website in unsere Gemeinde gekommen – wir machen in Aschaffenburg überhaupt fast keine Werbung.
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Schon sehr lustig zu sehen, wie die Mac-Anbeter auf die Nachricht reagieren, dass Windows nun auf dem Mac läuft: es ist merkwürdig still. Irgendwie peinlich, so kommt es mir zumindest vor.
Ich finde dass es ein positiver Schritt in die richtige Richtung ist. Appe hat in all den Jahren so viele dumme Marketing-Entscheidungen getroffen, gerade in den Startup 80ern, die sie immer noch büßen müssen. Aber ich finde dass der Endkunde nun das Beste aus beiden Welten hat, und dass zumindest der Polemik-Krieg vorbei ist.
Hat Microsoft gewonnen?
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Ich denke dass man Bibelgeschichten am beten verstehen kann, wenn man sie selbst erlebt. Heute morgen nämlich hat Gott mich aus dem Bett geschmissen. Um vier Uhr morgens. Ich kam mir vor wie der kleine Samuel. Zuerst dachte ich, dass ich vielleicht nur etwas zu viel zu Abend gegessen habe und Verdauungsprobleme habe. Die Rufe waren aber viel zu deutlich… Danny steh auf. Gott, lass mich schlafen. Danny steh auf. Herr, ich hatte letzte Woche Nachtschicht…
Ich stand auf.
**Disclaimer für die nächsten Zeilen** Von meinem Hintergrund her bin ich Baptist, nicht Charismatiker oder Pfingstler. Dafür schäme ich mich auch nicht. Ich glaube zwar an Offenbarungen, aber nicht dass sie die Norm sind. Gott spricht durch die Bibel zu uns - Gottes Wort, die Bibel, ist lebendig. Träume, Erfahrungen oder Visionen sind der Bibel immer untergeordnet. Also nehmt das alles nicht zu ernst, was ich schreibe.
Dann sagte er mir, ich soll den 2. Korintherbrief lesen. Woher ich das weiß? Ich wusste es einfach. Da bestand bei mir kein Zweifel. Ich sollte ihn lesen, um herauszufinden, wie Jesus Menschen verändert. Dann fing ich an zu lesen. Und – meine Fresse – gab es viel, dass an den Korinthern verändert werden musste.
Es war eine Generation von Christen angewachsen, die die Authorität Paulus’ angezweifelt haben. Wieso sollte Paulus uns etwas zu sagen haben? fragten sich die Korinther. Er ist ja nicht mal ein richtiger Apostel.Die Gemeinde in Korinth hatte viel mit Gemeinde 2006 zu tun: Ablehnung von Authorität, sexuelle Probleme in der Gemeinde. Ein „freier“ Lebensstil. Postmoderner Lebensstil. Eine coole, hippe, junge, kreative Klasse.
Der zweite Korintherbrief ist einer der intimsten Briefen von Paulus. Er schüttet den Korinthern sein Herz aus: hat er ihnen nicht alles gegeben? Diente seine Authorität nicht dem Wohl der Gemeinde?
Mehr dazu später…
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Wow, das wäre ja echt voll der Hammer für alle Mac Anbeter…


