Soomas altes Blog

newlifechurch

  • 11:54:02 on November 11, 2006 | # | 3

    Ich habe Starbucks noch nie gemocht, weil es eines der krassesten Beispiele von wirtschaftlichem Imperialismus ist, gekleidet im Gewand von Coolheit. Ich komme mir dort immer ein bißchen verarscht vor, das sagt zumindest mein Geldbeutel. Hier einige Fakten über Starbucks:

    • Lediglich 3,7 % ihres Kaffees ist Fair-Trade zertifiziert.
    • Starbucks kauft einen halben Kilo Kaffee für $1,28
    • Sie verdienen ca. 6,4 Milliarden Dollar im Jahr. Davon werden nur 0,02% an soziale Unterstützung an Kaffee-anbauende Regionen weitergegeben.
    • Starbucks plant weltweit ca. 40.000 Filialen zu haben. McDonalds hat lediglich die Hälfte. Infos

    Ich trinke eh nicht großartig Kaffee, nur das Zeugs aus dem Kaffeeautomaten in der Arbeit, wenn ich sehr sehr müde bin. Aber ich mag kein Koffein.

    War mit meiner Frau in einer Filiale in Frankfurt vor einem Jahr – meine Frau konnte den „normalen Kaffee“ nicht finden. Stand nicht auf der Karte oder auf dem Schild. Als sie mich dann in normaler Lautstärke fragte, ob sie denn auch normales Kaffee haben, regte sich der coole hippe Manager auf.

    Starbucks? Nee danke. Nur mit schlechtem Gewissen.

     

Comments

  • kapeka 12:06 on 11 November, 2006 | #

    Ich musste mir grad ein wenig die Augen reiben. „Wirtschaftlicher Imperialismus“, das ich das mal auf deinem Blog lesen könnte … :-P

  • soomah 12:37 on 11 November, 2006 | #

    Wieso? Ich bin ein sehr aktives Mitglied bei Attac! ;-) Habe ich nicht auch das Recht, meine politischen Ansichten zu ändern? ;-)

  • fono 12:55 on 11 November, 2006 | #

    Ich bin zwar praktizierender Kaffee-Junkie, aber in einem Starbucks war ich bloß ein paar mal in New York. War mir auch viel zu teuer und ich konnte ebenfalls nicht auf Anhieb den stinknormalen Kaffe finden. Drecksladen.


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