newlifechurch
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07:44:04 on Mai 28, 2006 | # |
Werde in einigen Wochen wieder auf den Sattel steigen und eine Predigt halten. Mein Abenteuer ist Galater 4,21-31. Ich muss ehrlich sagen dass ich Paulus sehr schätze. Der Galaterbrief ist eine sehr logische Argumentation, damit die Galater sich vom wahren Evangelium der Gnade durch den Glauben nicht entfernen – und sich somit von Jesus entfernen. Paulus macht Spaß.
Aber wie bringt man Paulus in eine Zeit, in der „propositional truth“ und logisch-systematische Argumentationen von vielen Leuten abgelehnt werden? Was ist, wenn es keine Narrative, keine „Geschichte“ gibt?



Christian 8:50 on 28 Mai, 2006 | #
Tja … ich würde sagen Pech gehabt.
kapeka 9:29 on 30 Mai, 2006 | #
Paulus „Nach“-denken und Neu-denken, meint also: Ganz tief in die Gedankenwelt von Paulus hineinknien und die Essenz seiner Gedanken in Prinizipien formulieren, also aus dem Kontext seiner systematischen Darstellung lösen. Und dann diese Prinzipien narrativ vermitteln, also neu verpacken.
Aber da erzähl ich dir sicherlich nix neues
Aber ich bin nicht der Meinung, dass man unbedingt alles nur noch narrativ vermitteln soll. Tut die Bibel auch nicht. Man muss den Stoff halt nur kreativ vermitteln. Auch platte narrative Predigten werden die Menschen nicht vom Hocker reißen. Aber selbst „propositional truth“ kann Herzen verändern, wenn’s kreativ und mit Herzblut transportiert wird.
Alles Gute für deine Predigtvorbereitung!