newlifechurch
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12:00:58 on Juli 13, 2005 | # |
Meine Frau und ich halten am Samstag ein Tagesseminar rund um das Thema Bibel, also Inspiration, Autoriät, Hermeneutik und Exegese. Denke folgende Gedanken: inwiefern ändert sich der Umgang unserer Generation mit der Schrift? Wenn Gottes Gedanken wirklich unerforschlich und nicht ausgeschöpft sind (Ende von Römer 10), wie unterscheidet sich unser Verständnis von der Schrift von denen vergangener Zeiten?
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Die Bibel als reine Informationsquelle dient aus. Die Bibel ist mehr als das! Sie ist die Transformationsquelle. Im Informationszeitalter möchten die Menschen nicht mehr Information, sondern relevante Information.
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Gott bettelt nicht um die Stille Zeit. Das evangelikale Mantra "lies die Bibel jeden Morgen" ist zwar gut gemeint, hat aber eine gefährliche Eigendynamik entwickelt, die nicht mehr gesund ist. Gott ist kein Bettler. Er bettelt nicht um deine Zeit. Wenn du dich nicht mit seinen Worten beschäftigst sollst du dich nicht wundern, wenn du ihn nicht mehr hören kannst.
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Gott ist nicht die Bibel. Die Bibel ist nicht Gott. Die Bibel ist zwar von Gott eingehaucht und autoritativ, ersetzt aber keine Beziehung zu ihm. Bibelwissen/Bibellesen garantiert nicht für ein gesundes Leben mit Gott.
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Unsere Generation sollte dafür bekannt werden, solo zu predigen – aus dem Text heraus. Aufhören die Zuhörer mit Stories beeindrucken zu wollen. Wir sollen unsere Bibel gut kennen – um eine Gegenkultur bilden zu können.
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